KOMETEN
Kometen
sind sehr kleine Körper aus gefrorenen Gasen und Staub-
und
Gesteinsteilchen. Nur wenn sie sich dem inneren Sonnensystem nähern
und von der Sonne erwärmt werden, bilden sie einen oft Millionen
Kilometer langen, auffälligen Schweif aus.
Viele
Kometen sind aber auch dann noch so schwach, daß sie mit bloßem
Auge nicht zu erkennen sind. Nur einige wenige leuchten so hell,
daß sie zum
beherrschenden Objekt am Nachthimmel werden und in
die Annalen eingehen.
Kometen sind seit Tausenden von Jahren
bekannt und galten in der
Vergangenheit oft als Vorboten
drohenden Unheils.
METEORE
(Einzahl standardsprachlich der Meteor, fachsprachlich das Meteor, von griechisch metéoros (μετέωρος) = „schwebend, in der Luft“) sind im weiteren Sinne lokale, sporadische Erscheinungen am Himmel und an der Erdoberfläche. Viele derartige Erscheinungen wurden bereits in der Antike zum Beispiel von Aristoteles in seinem Werk Meteorologie beschrieben[1]. Die Meteorologie befasst sich heute mit der Beobachtung und Beschreibung des Wettergeschehens in der Erdatmosphäre und nur am Rande mit den damit im Zusammenhang stehenden Leuchterscheinungen.
Umlaufbahnen
Kometen
besitzen sehr elliptische Umlaufbahnen; sie nähern sich der
Sonne
und verschwinden dann wieder für lange Zeit im äußeren
Sonnensystem. Auch sind ihre Bahnen oft stark gegen die Ebene der
Ekliptik geneigt.
Kometen
lassen sich anhand ihrer Umlaufperioden klassifizieren. Als
kurzperiodische
Kometen werden solche mit Umlaufzeiten von
weniger als 200 Jahren
bezeichnet, langperiodische Kometen
brauchen für einen
Umlauf um die Sonne bis zu eine Million
Jahre. Dies läßt auf einen
unterschiedlichen Ursprung
schließen. Kurzperiodische Kometen stammen
nach den
gegenwärtigen Kenntnissen aus dem Kuiper-Gürtel, der zwischen
4
und 7 Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt liegt.
Langperiodische
Kometen hingegen kommen vermutlich aus der
Oort-Wolke, deren
Abstand zur Sonne 3 Billionen Kilometer beträgt
- womit diese
Kometen eher interstellare als planetarische
Entfernungen zurücklegen.